Arts & Architecture

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Gleirscher, Frojach NGÖ

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Gleirscher, Frojach NGÖ
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  kostenlose Zeitschrift für Vereinsmitglieder Spendenkonto: Netzwerk Geschichte ÖsterreichRaiffeisenbank Salzkammergut Nord IBAN: AT21 3451 0000 0622 5031 BIC/SWIFT-Code: RZOOAT2L510 www.ngoe.atwww.facebook.com/NetzwerkGeschichteOsterreich ISBN: 978-3-200-04155-4  Medieninhaber & Herausgeber:  Verein: Netzwerk Geschichte Österreich; Eisengattern 69, 4656 Kirchham; ZVR 154272086 Chefredaktion: Christoph Baumgartner, Lukas Kalchhauser Creative Direktor, Grak, Illustration, Fotoredaktion, Gestaltung und Layout:  Christoph Baumgartner Redaktion:  Stefan Meisterle, Norbert Achleitner, Stephan Hammer, Michael Bader, Arnold Onderka Textkorrektur:  Walter Baumgartner, Redaktion Druck:  druck.at Druck- und Handelsgesellschaft mbH - 2544 Leobersdorf Kontakt:  info@ngoe.at Die Verantwortung für den Inhalt der Beiträge sowie die Bildrechte liegen bei den AutorInnen. Der Verein übernimmt keine Haftung!Umschlagbild Vorderseite: „Museum - Tempus “ Bad Wimsbach - Illustration von Fr. Mag. Bettina Eigner / weitere Informationen auf der Rückseite und auf Seite 35-39 Impressum: Netzwerk Geschichte ÖsterreichJahresschrift2015 Jahrgang 4Kirchham b. Vorchdorf 2015 www.ngoe.at  Verein für Archäologie, Sondengänger und Heimatforscher  ©Copyright-all rights reserved 2015 Jegliche Art der Vervielfältigung von Texten, Bildern, Graken,- ob Digital oder in Druckform ist nicht gestattet und unterliegt weltweitem Urheberrecht.Das Recht auf Reproduktion unterliegt rein dem Verein NGÖ! Auage 1 www.facebook.com/NetzwerkGeschichteOsterreich ISBN: 978-3-200-04155-4  Einband: Grafiken aus dem Museum Tempus / Bad Wimsbach-Neydharting Die künstlerische Umsetzung und Illust- raon ag n den Händen von Mag. Bena Eigner .   De Darseung m neuen Hemamu -seum ist einem Tagesablauf nachemp- funden - von der aufgehenden Sonne n der Bronzeze bs zur Dämmerung m Frühmeaer. De Neugesaung des Museums vereng zegemäßes und re - duzeres Desgn m ener assozaven und ansprechenden Visualisierung des wssenschatchen Inhas. Die Ausstellungsgestaltung unterstützt den Inha auf sube Wese und räg dessen Vermung m. De unersched - chen Zeperoden werden durch schwe - bende Wandlächen repräsener, deren Formgebung m den Themen kommun - zer. En außergewöhnches Foyer m beendruckender Großgraik mach neu - gerg auf das Kommende. Es äd zum Eintreten ein und gibt Gruppen Platz zum Ankommen. (Berch See 35 - 39)  Wimsbacher Grafikerin setzte Illustration um „VillaRustica“vonBadWimsbach-Neydharting  Quelle:www.museum-tempus.at  Ausstellungskonzept, Ausstellungsdesign, Layout der Ausstellungsgrafik und Ausstellungestexte im Museum Tempus stammen von studio exhibit, Büro für Ausstellungsdesign. www.studio-exhibit.com Der wissenschaftliche Inhalt ist gemeinsam mit Frau Mag. Irmi Schatz und Herrn Dr. Franz Schatz und studio exhibit erarbeitet worden.   ArchaeoPublica  Die archäologische Fachwelt in Österreich Prof. Dr. Raimund Karl Ein neuer Verein zur Förderung der archäologischen Bürgerbeteiligung Christoph Baumgartner  Lösungsansätze zum Schutz des archäologischen Erbes   Christoph Baumgartner  Die kräftig prolierte Fibel mit Stützplatte - (Almgren 67 - 70/73) Mag. Stephan Hammer - Mario Schmolmüller  Die Beile der Bronzezeit - Ein Überblick Dr. Paul Gleirscher  Ein symboltrachtiges Gehänge - aus Rosegg (Kärnten)  Arnold Onderka  Vom Sondengänger zur Archäologie Dr. Dorothea Talaa  Sommer und Herbst 2014 - Ein Rückblick ChRistian K. Steingruber  Zeugnisse der Vorzeit - archäologische Denkmale am Kürnberg bei Linz Museum Tempus Das neue Heimatmuseum von Bad Wimsbach Neydharting  Oliver Pink - ArchaeoAir  Neue Technologien in der Feld- und Museumsarbeit Redaktion Ein Siegelstempel der Familie Lengheim - aus dem 16. Jahrhundert Dr. Dorothea Talaa  Die Konvention von Faro   01 Illustration Einband / Vorwort 04061321243135404549566165 Netzwerk Geschichte Österreich Michael Bader Stefan Meisterle - Mag. Andreas KleeweinDr. Stefan Traxler    8083 Forschungen zum Umland von Ovilavis  /Wels (OÖ) 87 Die Munitionsfabrik G. Roth in Lichtenwörth / Wr. Neustadt (NÖ)Der tiefe Blick in die Flasche - Glasaschen als Fundstücke bei archäologischen Grabungen, Feldforschung und Tauchgängen - ein neues Forschungsgebiet? 01   aus Rosegg (Kärnten) Paul Gleirscher 45 Abb.1:Gehängeausdem„Hortfund“ausderDrauinFrojachbeiRosegg(Kärnten).Bronze.M.1:2.Foto:K.Allesch,LandesmuseumfürKärnten.NetzwerkGeschichteÖsterreich2015  D er Aufmerksamkeit von Florian Schneider aus St. Egy-den ist es zu verdanken, dass er vor Jahren beim Fi-schen in der Drau in Frojach unweit westlich von Rosegg im abgelagerten Kies einen „auffälligen Gegenstand“ beob-achtet hat, der sich als schillerndes Gehänge aus der Zeit der Hallstattkultur entpuppen sollte. Zwischen circa 1500 und 700 vor Christus haben die Men-schen in weiten Teilen Europas immer wieder wertvolle und symbolhafte Gegenstände göttlichen Mächten geopfert, in-dem sie diese vergraben oder in einem Gewässer versenkt haben. Auffällige Gewässer und Uferbereiche von Flüssen und Mooren boten sich dafür ebenso an wie entsprechende Felsformationen. Ihnen schrieben die Menschen der Vorzeit einen von Natur aus „heiliger Charakter“ zu, der heute oft nicht mehr wahrgenommen werden kann. Man weihte an diesen Plätzen Schmuckstücke ebenso wie Waffen, Werk-zeug, Gerät oder Rohkupfer. Das war auch in Rosegg der Fall, doch soll der Blick an dieser Stelle auf das Gehänge fokussiert bleiben.Das Gehänge aus Frojach besteht aus Bronze. Es zeigt ei-nen dreiecksförmigen Körper, der in einer zweischaligen Gussform hergestellt wurde. Von der kopfförmigen Öse füh-ren strahlenförmig sechs Streben weg, von denen die vier inneren in kleinen Ösen enden. In diese sowie in die um-gebogenen Enden der beiden äußeren Streben ist jeweils ein Kettchen aus runden, offenen Gliedern eingehängt, das in schwalbenschwanzförmigen, gegenständig verdoppelten, halbplastischen Anhängern endet. An den beiden äußeren Streben des dreiecksförmigen Kernelements führen schließ-lich je zwei „ärmchenartige“ Fortsätze nach oben, bei denen es sich, wie sich erst beim Blick auf Vergleichsstücke zeigt, um stark stilisierte, aufgebogene Schnäbel von Wasservögeln handelt. Anhänger mit „rasselndem“ Effekt gelten zum einen als Hilfen zur Abwehr von Unheil (Amulette); zum anderen wird gemutmaßt, ob die Geräusche, die sie bei Bewegungverursachen, nicht als Stimmen von Geistern bzw. Göttern verstanden wurden. Aus dem Bereich der Kultur der Veneter im östlichen Ober-italien und aus dem Südostalpenraum wurden bei näherer Umschau mehrere gleichartige Gehänge bekannt, die von mir als Typ Unec bezeichnet wurden. Sie lassen sich in vier Varianten gliedern. Alle Gehänge vom Typ Unec datieren schwerpunktmäßig wohl ins 7. Jahrhundert vor Christus, in die ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur. Die Analyse zeigt außerdem, dass es beidseits der Alpen sowohl Vorläufer gibt, die in die Spätbronzezeit datieren, als auch eine Wei-terentwicklung, die sich im Alttiroler Raum bis ans Ende der
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