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Essay von Philosophie, Thema: Liebe bei Angelika Krebs

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Essay von Philosophie, Thema: Liebe bei Angelika Krebs
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  Universität Konstanz, Wintersemester 2013/14Kernkurs: Grundbegriffe der raktis!"en "i#oso$"ie%ozent: eter &inder#e'ssa( von '#ena )!"*arz 27 +01+2014 Krebs: Drei Modelle der Liebe.  n i"rem -ufsatz ste##t -nge#ika Krebs drei .ode##e der iebe einander gegenber: das usions.ode##, das are.ode##, das %ia#og.ode##+ n meinem 'ssa( m!"te i!" "erausarbeiten,*e#!"es der drei .ode##e++++ 5*a"ren5 iebe am besten ents$ri!"t+ 6ierzu *erde i!" zunä!"st die'in*ände der -utorin gegen die ersten beiden .ode##e und i"re -rgumente fr das #etztere der drei .ode##e zusammenfassen und abs!"#ie7end dann meine eigene .einung dar#egen+ Wir beginnen mit dem .ode## der usion, zu dem die -utorin er*ä"nt, dass die usion von z*eiersonen au7er im meta$"oris!"en )inne unmg#i!" ist+ %ies bedeutet, dass z*ei .ens!"en ineiner 8ezie"ung no!" immer z*ei ndividuen sind+ %ie iebe sei "ier die 9ereinigung von z*eiautonomen ersonen, in der eder einze#ne die 9erant*ortung fr si!" se#bst und fr die8ezie"ung zu tragen "at+ )o erk#ärt die -utorin, dass *enn diese 'manzi$ation ver#oren sei unddie Grenze des 5!"s5 in der 8ezie"ung fe"#t, es im aar auf der einen )eite zu Unterdr!kung undauf der anderen )eite zur -usntzung f"rt+ %emzufo#ge gäbe es keine G#ei!""eit z*is!"en z*eiersonen+ -##erdings erk#ärt die -utorin a#s $ositiven unkt, dass *ir Wesen sind, die si!" mitanderen vereinigen mssen, damit es eine $erfekte -bstimmung ;sie nennt es Koordination< gibt+nsgesamt ist dieses .ode## der iebe gekennzei!"net dur!" die 9erant*ortung edes 'inze#nenund eine gegenseitige -bstimmung in 6ande#n und "#en z*is!"en dem==%u5 und dem 5!"==+ -uf der anderen )eite ist das 5 Care 5 .ode## vor a##em dur!" seinen .ange# an &ezi$rozitätgekennzei!"net+ 'ine G#ei!""eit des Gebens und des >e"mens zu $ostu#ieren, ers!"eintfrag*rdig, oder, *ie es Krebs formu#iert: 5 eine solche Gleichheitsforderung passt aber nicht zuder angeblich trotz Selbstlosigkeit so erfüllenden Natur von Liebe. Entweder wir verwirklichen unsin selbstloser Sorge oder wir wollen etwas für unsere Anteilnahme zurück. 5 ;)+21<+, n der iebe istman ung#!k#i!", *enn man ni!"t *iederge#iebt *ird+ %+ "+ es *äre eine iebe, die vie#)e#bstaufo$ferung und der 9er#ust von nteresse ver#angt, kurz gesagt: es ist dann eine5bedingungs#oser iebe5+ %arber "inaus ist die Uneigenntzigkeit der erson erfordert, und auf der anderen )eite 5*enig %ia#og5 erfordert, bz*+ a#s Gemeins!"aft, da einerseits kein Unters!"iedz*is!"en der iebe se#bst, eine )a!"e oder dea#e, und andererseits iebe zur eine erson gibt+%enno!" b#eibt au!" eine $ositive )i!"t auf dieses .ode##+ %er 'nt"usiasmus ;die 6ingabe< kannden Grund fr ein sinnvo##es eben bi#den, denn damit der .ens!" kein #eeres eben "at, musser/sie si!" fr anderes begeistern+ %as rob#em dieses .ode##s ergibt si!" daraus, dass dieses -ndere eine erson ist, mit der man in romantis!"e iebe verbunden ist+, 6ier bezie"t si!" diese"ingebende iebe auf ein 5Wir5+ %ies ist ni!"t dasse#be *ie die iebe zu einem 6ei#igen/einer 6ei#igen, oder zu einer )a!"e, oder zu den '#tern, et!+   Wenn man nun auf die z*eite rageste##ung, == was spricht nach Krebs für das Dialog-Modell der Liebe? == kommen *i##, muss man zunä!"st darauf "in*eisen, dass dieses .ode## se"r differenziertist und gemeinsame unkte mit den anderen beiden er*ä"nten .ode##en ent"ä#t Krebs ste##t dierage, ob dieses .ode## die romantis!"e iebe ==im ?aum "ä#t==: == Ist romantische Liebe denn nicht,wenn sie irgendetwas ist, ein Gefühl, und erwechselt das dialogische Modell nicht doch!e"iehung und Gefühl? == ;)+23<+ )o *ird erk#ärt, dass das .ode## des %ia#ogs festge#egt ist, in 5%uund !"5, die i"re Gef"#e und 6and#ungen miteinander tei#en+ r die ersonen - und 8 sind diesegegenseitigen Gef"#e dur!" eigenen Wi##en und eigene 'nts!"eidung frei gegeben+ Krebs fo#gertdaraus, dass die iebe $rimär eine ;emotiona#e< 8ezie"ung ist, sekundär eine auf dieser Grund#age beste"ende $raktis!"e und emotiona#e 'inste##ung+ 6ier knnte man anmerken, dassdas .ode## ä"n#i!" *ie das 9ers!"me#zungsmode## die -utonomie der iebenden eins!"ränkt+,.an darf in diesem .ode## edo!" ni!"t -utonomie mit -utoarkie, a#so der Un"ab"ängigkeit der ersonen ver*e!"se#n+ Krebs greift "ier zu einem 8eis$ie# aus der Kammermusik+ in dem siedar#egt, dass ni!"t nur der )o#ist sondern au!" der norma#e Kammer oder @r!"estermusiker im?usammens$ie#en eine autonome &o##e s$ie#t+ )ie sagt: 5 Das #usammenspiel mit anderen ist einewesentliche, wenn auch besonders anspruchsolle und besonders risi$oreiche %orm menschlicher  &utonomie' 5 %ass *ir andere ersonen brau!"en, s!"ränkt ni!"t unsere -utonomie ein ==Gute== undgegenseitige -b"ängigkeit sei ni!"t fa#s!" , denn sie sei *esent#i!" fr ==sozia#e -utonomie==+ -ndererseits sei sie s!"#e!"t, *enn *ir dadur!" mani$u#ativ und z*e!k"aft auf die anderenein*irken+ nsgesamt denke i!", dass Krebs mit den drei .ode##en einen guten -nsatz fr das Konze$t der iebe verfo#gt, so*eit es dabei um den abstrakten 8egriff ge"t+ -ber in meiner )i!"t ist iebe ein$ersn#i!"es Gef"#, das man ni!"t einfa!" vera##gemeinern und k#assifizieren kann+ 'inerseitsstimme i!" dem zu, dass die ersonen in einer iebesbezie"ung autonom sein so##en, d+"+ eigene'nts!"eidungen, &aum, ?ie#e, us*+ "aben+ -ndererseits, tei#e i!" ni!"t ganz die 'in*ände der  -utorin ber das .ode## der rsorge+ )o##ten *ir ni!"t, *enn *ir se#bst ents!"ieden "aben, eineerson zu #ieben, uns bedingungs#os fr diese interessierenA st es s!"#e!"t, *ennbedingungs#ose iebe zu Unzufrieden"eit f"rtA st es die -ngst davor, dass uns et*as ver#etzenknnte, *as zur Unzufrieden"eit f"rt+ Was *ir #ieben, o"ne Gegen#eistung, diese iebe f"rt unszum Guten, und ob*o"# unsere 6ingabe umsonst sein knnte, so##te man g#!k#i!" sein, *ei# *asman mit iebe gibt, gut ist+ -u7erdem, *enn *ir immer *arten, im Baus!" gegen das, *as *ir gegeben "aben, eine Gegen#eistung zu er"a#ten, ist dies ni!"t eine -rt von -b"ängigkeitA
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